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MSV-Trainer Ilia Gruev brachte Routinier Enis Hajri für den gesperrten Kevin Wolze. Beide Teams starteten auf Sparflamme in die Partie. Der FSV agierte mit einer Fünferkette, der MSV fand nicht wirklich in die Partie. Und nach zwölf Minuten durften die Gäste erstmals jubeln. Kader schnappte sich links den Ball und drängte in Richtung Mitte. Kein Zebra griff an, Thomas Bröker ging auf die Knie, und der FSV-Stürmer konnte freistehend einschießen.  

Und es kam noch schlimmer für den MSV. Nach einem langen Ball ist die Defensive erneut im Tiefschlaf, Torhüter Mark Flekken ist zu unentschlossen, und Bahn kann den Ball per Heber zum 0:2 verwandeln (20.). Ungläubige Gesichter auf den Tribünen. Dem MSV fehlten auch weiterhin die Mittel den Absteiger in Gefahr zu bringen. Eine verunglückte Flanke von TugrulErat war dann schon das Highlight der ersten Hälfte (27.). 

Die Mannschaft von Ilia Gruev zeigte eine absolut indiskutable Leistung, hatte keine Mittel gefährlich zu werden, und war in Harmlosigkeit kaum zu überbieten. Mit dem fälligen und absolut berechtigten Pfeifkonzert ging es in die Halbzeitpause. 

Und diese nutzten die Zebras anscheinend. Mit Ahmet Engin und Tim Albutat für den enttäuschenden, aber zumindest fleißigen, Andreas Wiegel und den absolut desaströsen Thomas Bröker kam frischer Wind in die Zebraelf. Und es dauerte auch nicht lange bis zum ersten Erfolgserlebnis. Hajri chippt den Ball von links in den Strafraum, der FSV-Keeper irrt hilflos durch den Strafraum, und der bis dahin unsichtbare Onuegbu trifft per Kopf zum Anschlusstreffer (53.).  

Die Gäste waren nun geschockt, der MSV legte nach. Nach einer Rechtsflanke von Janjic verlängert Streker den Ball unhaltbar zum 2:2 ins eigene Netz (57.). Und der FSV zeigte eindrucksvoll, warum das Team im kommenden Jahr in der Regionalliga auflaufen muss. Nach einer Ecke steht Hajri völlig frei, und kann unbedrängt zur Führung einköpfen (61.). Der MSV hat das Spiel in nur acht Minuten komplett gedreht. 

Nach dem erfolgreichen Zwischenspurt verflachte die Partie wieder deutlich. Statt nachzulegen verwalteten die Zebras das Ergebnis. Die von Gino Lettieri trainierten Gäste waren einfach viel zu harmlos um den Ausgleich zu erzielen. 

Letztlich ein glücklicher Sieg für den MSV. Die Zebras agierten über weite Strecken schwach, und nutzten eine achtminütige Schwächeperiode der Gäste eiskalt aus. In der Tabelle sieht es damit weiterhin richtig gut aus, die Leistung sollten die Meidericher aber nicht unbedingt wiederholen.  

 

MSV Duisburg : FSV Frankfurt 3:2 (0:2) 
MSV Duisburg:Flekken, Erat, Bomheuer, Bajic, Hajri, Wiegel (46. Albutat), Schnellhardt, Janjic, Bröker (46. Engin),Onuegbu (78. Brandstetter), Iljutcenko 
FSV Frankfurt:Pellowski, Schachten (63.Morabet), Schorch (74. Schäfer), Streker, Barry, Corbin-Ong, Bahn, Burdenski, Stark, Graudenz, Kader (77. Morabit) 
Tore: 0:1 Kader (12.), 0:2 Bahn (20.), 1:2 Onuegbu (53.), 2:2 Streker (ET) (57.), 3:2 Hajri (61.) 
Gelbe Karten:Albutat, Iljutcenko, Schachten, Schorch, Kader 
Gelb-Rote Karte: Stark (90.) 
Schiedsricher: Brand (Bamberg) 
Zuschauer: 12.839