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"Bei guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen entwickelt sich auch der Arbeitsmarkt weiter günstig. Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist im Mai weiter zurückgegangen und die Beschäftigung ist erneut kräftig gewachsen. Auch die Nachfrage nach Arbeitskräften befindet sich weiterhin auf sehr hohem Niveau", stellte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele fest.

Die Unterbeschäftigung, die einerseits sowohl Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen als auch ebenso in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit mitzählt, hat sich saisonbereinigt um 13.000 verringert. Insgesamt belief sie sich im Mai 2017 auf 3.526.000 Personen. Das waren insgesamt rund 24.000 weniger als noch im Mai 2016. Damit ist die Unterbeschäftigung im Vorjahresvergleich weniger stark gesunken als die Arbeitslosigkeit. Das liegt daran, dass die Entlastung durch Arbeitsmarktpolitik insbesondere für geflüchtete Menschen gegenüber dem Vorjahr ausgeweitet wurde.

Nach Einschätzung der Nürnberger Arbeitsmarkthüter bleibt auch die Lage am deutschen Ausbildungsmarkt stabil. So meldeten sich bei den bei den Agenturen für Arbeit und den Jobcentern 467.000 Bewerber für eine Ausbildungsstelle, und damit etwa 3.000 mehr als im gleichen Zeitraum vor einem Jahr. Gleichzeitig waren 480.000 Ausbildungsstellen gemeldet, sogar 2.000 mehr als vor einem Jahr. Am häufigsten angeboten wurden Ausbildungsstellen für angehende Kaufleute im Einzelhandel mit 29.000 Stellen, Verkäuferinnen und Verkäufer mit 20.000 Ausbildungsplätzen und Kaufleute für Büromanagement mit ebenfalls 20.000 Lehrstellen.

Die Experten der BA schätzen derzeit ein, dass sich die Nachfrage nach neuen Arbeitskräften weiter auf einem sehr hohen Nieveau bewegt. So waren im Mai 714.000 unbesetzte Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, und damit rund 60.000 mehr als noch vor einem Jahr. Saisonbereinigt hat sich die Nachfrage gegenüber dem Vormonat April sogar um rund 5.000 freie Stellen erhöht.