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Das in Deutschland sogenannte und ebenso bezeichnete ungenutzte Arbeitskräftepotenzial setzt sich aus knapp 1,8 Millionen Arbeitslosen, 2,6 Millionen Unterbeschäftigten sowie, wie auch schon im Jahr davor, einer Millionen Menschen aus der Stillen Reserve zusammen.

Personen, die zu stiller Reserve zählen haben überhaupt keine Arbeit, gelten nach den Kriterien der Internationalen Arbeitsorganisation jedoch nicht als arbeitslos. Zur Stillen Reserve gehören Personen, die zwar Arbeit suchen, jedoch kurzfristig, als Maßstab gelten dabei zwei Wochen für eine Arbeitsaufnahme nicht zur Verfügung stehen. Dazu zählen auch Personen, die aus verschiedenen Gründen aktuell keine Arbeit suchen, aber grundsätzlich gerne arbeiten würden und dafür auch verfügbar sind.

Unterbeschäftigte dagegen sind Erwerbstätige, die den Wunsch nach zusätzlichen Arbeitsstunden haben und dafür auch zur Verfügung stehen. Im vergangenen Jahr 2016 waren in Deutschland 6,4 Prozent der Erwerbstätigen im Alter von 15 bis 74 Jahren nach eigenen Angaben unterbeschäftigt. Im Jahr zuvor 2015 waren es noch 6,8 Prozent.

Den Wunsch nach Mehrarbeit und damit mehr Arbeitsstunden haben aber auch sowohl Teilzeitbeschäftigte mit 12,6 Prozent, sowie Vollzeitbeschäftigte mit vier Prozent.

Im Gegensatz zu den vielen Menschen, die den Wunsch nach mehr Arbeit geäußert haben stehen auf der anderen Seite aber eben auch deutschlandweit rund 1,2 Millionen Menschen gegenüber, die weniger arbeiten wollen. Ein Jahr zuvor war es zund eine Millionen, die diesen Wunsch hatten.

Diese so genannten Überbeschäftigten haben den Wunsch ihre Arbeitsstunden bei entsprechend verringertem Einkommen zu reduzieren. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der Überbeschäftigten wieder erhöht und zwar um rund 147.00 Personen, im Jahr zuvor waren es dagegen "nur" 98.000 Personen.