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Die wichtigsten Ergebnisse der aktuellen Untersuchung ergaben, dass fast jeder zweite Studierende ohne Hochschulreife oder Fachhochschulreife älter als 30 Jahre alt ist.

Ebenfalls nehmen Studienanfänger auch immer häufiger ein Studium ohne Abitur auf. Frauen stellen bei den Studienanfänger ohne Abitur mit rund 45 Prozent einen etwas geringeren Teil, als Männer mit rund 55 Prozent. Auch in zulassungsbeschränkten Fächern wie Medizin und Pharmazie ist die Zahl der Studierenden ohne Abi angestiegen.

"Die Kombination von Berufs- und Hochschulbildung wird immer mehr zum Normalfall. Man muss sich nicht mehr für nur einen Weg entscheiden. Gelernte Krankenpfleger oder Handwerks-meisterinnen sind heute keine Exoten mehr auf dem Campus, sondern gehören zur selbstverständlichen Vielfalt der Studierenden an deutschen Hochschulen," stellte CHE-Geschäftsführer Frank Ziegele zur Untersuchung fest.

Besonders stehen allerdings bei Studierenden ohne Abitur die Fächer Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, sowie Ingenieurwissenschaften und Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften hoch im Kurs.

Möglich ist das durch den dritten Bildungsweg. So kann man sich über Berufspraxis die nötige Qualifikation für ein Studium holen, wie über eine Meister- oder auch eine Fachwirtprüfung.

In den Bundesländern Hamburg mit 4,6 Prozent, Nordrhein-Westfalen (NRW) mit 4,2 Prozent und Berlin mit 3,6 Prozent ist der Anteil der Studienanfänger ohne Abitur am Höchsten, im Saarland dagegen mit 0,8 Prozent von allen Bundesländern am Niedrigsten.

"Die Zahlen zeigen, dass Angebote zum lebenslangen Lernen im Hochschulbereich immer mehr Zuspruch finden. So war rund ein Drittel der Personen, die ohne vorherigen Erwerb einer allgemeinen Hochschulreife oder einer Fachhochschulreife im Jahr 2016 ein Studium erfolgreich abschließen konnten, älter als 40 Jahre. Von der mitgebrachten Berufs- und Lebenserfahrung können im Seminar-Alltag sowohl Kommilitoninnen und Kommilitonen, die direkt nach der Schule ins Studium gewechselt sind, als auch Lehrende profitieren", fasste Sigrun Nickel, Leiterin Hochschulforschung beim CHE ihre Ergebnisse zusammen.

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