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21.620 weniger Arbeitslose wurden in NRW registriert, 691.432 sind es aber eben immer noch. Die Arbeitslosenquote sank im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozentpunkte auf 7,3 Prozent.

Geflüchtete Menschen prägen mit einem Anteil von 26,4 Prozent die Zahl der arbeitslos gemeldeten Ausländer in NRW. Insgesamt waren in NRW im September 213.567 Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit arbeitslos gemeldet.

Im September waren bei den Agenturen für Arbeit 166.771 offene Stellen gemeldet, 24.770 oder 17,4 Prozent mehr als vor einem Jahr.

"Die Entwicklung am Arbeitsmarkt ist erfreulich. Im September lag die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen zum zweiten Mal in diesem Jahr unter der Marke von 700.000 Menschen. Ein Grund für die positive Entwicklung ist der für die Zeit nach der Sommerpause typische Rückgang der Arbeitslosigkeit. Zudem endet mit den großen Ferien auch die Übergangsarbeitslosigkeit vieler junger Menschen unter 25 Jahren, die sich nach Ausbildung oder Schule vorübergehend arbeitslos melden mussten. Hinzu kommt aber noch ein weiterer wichtiger Faktor: die allgemein hohe Nachfrage nach Arbeitskräften. Bei den Agenturen für Arbeit sind derzeit gut 25.000 Stellen mehr als im vergangenen Jahr gemeldet. Das sind über 17 Prozent mehr als vor einem Jahr - obwohl damals bereits die Arbeitskräftenachfrage über dem gewohnten Maß lag.", stellte Christiane Schönefeld, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit fest.

Rückläufig dazu ist erstmals seit dem Höhepunkt der Zuwanderung geflüchteter Menschen im Jahr 2015 die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen mit Fluchthintergrund. So waren im September 56.432 geflüchtete Menschen arbeitslos gemeldet und damit  2.332 weniger als noch im August.

Besonders stark ist die Arbeitslosigkeit in der Gruppe der Menschen zwischen 15 und 25 Jahren gesunken und zwar um gleich 619 Personen  und auch mit einem Minus von 939 bei den Menschen zwischen 25 und 35 Jahren.

Erstmals zurück ging im September auch die Anzahl der arbeitssuchend gemeldeten geflüchteten Menschen - also alle Arbeitslosen und alle Teilnehmer an Sprach- und Qualifizierungskursen zusammengenommen und damit um 1.236 Personen auf jetzt 133.698 Menschen.