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Zwei Drittel der neuen Arbeitslosen waren junge Menschen, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit (BA) Düsseldorf mitteilte. Gesunken ist hingegen die Zahl der Langzeitarbeitslosen: Mit 292.445 länger als ein Jahr arbeitslos gemeldeten Menschen lag sie um 1.831 Personen unter dem Vormonat Juli. Die Arbeitslosenquote steht bei 7,5 Prozent und damit um 0,3 Prozent unter der des Vorjahres.

"Die Ferien hatten im August den NRW-Arbeitsmarkt fest im Griff. Das zeigte sich vor allem an der Zahl der jüngeren Arbeitslosen. Sie stieg im August um fast 2.500 Personen, die im Juli und August die Schule, die Berufsausbildung oder ihr Studium beendet und sich arbeitslos gemeldet haben. Sie treffen aber auf eine gute Nachfrage am Arbeitsmarkt, ob nun als Fachkräfte oder als Azubi. Deshalb erwarten wir, dass sich der Anstieg der Arbeitslosigkeit bei den unter 25-Jährigen in den kommenden Monaten wieder abbauen wird. Die Arbeitslosigkeit bei den Jüngeren liegt in diesem Sommer um rund 3.700 Personen niedriger als vor einem Jahr. Das ist eine gut, positive Entwicklung", stellte Christiane Schönefeld, Vorsitzende der Geschäftsführung der NRW-Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit fest.

Auch die sogenannte Unterbeschäftigung ging im August zurück. Arbeitslos oder als Teilnehmerin oder Teilnehmer an einem arbeitsmarktpolitischen Programm der Bundesagentur für Arbeit waren in NRW im abgelaufenen Monat 951.270 Menschen gemeldet, 6.156 Personen oder 0,6 Prozent weniger als im Vormonat. 238.218 Personen waren also unterbeschäftigt, aber nicht arbeitslos. Erstmals seit 2015, dem Beginn der sogenannten Flüchtlingskrise, nahm die Unterbeschäftigung auch im Vergleich zum Vorjahr ab.

Im Ruhrgebiet waren im August 249.184 Personen arbeitslos gemeldet. Das entspricht einem geringfügigen Anstieg um 67 Personen zum Vormonat. Im Ruhrgebiet fällt im Vergleich zum Vorjahresmonat die Zahl der Arbeitslosen deutlich: 9.411 Personen oder 3,6 Prozent waren im August weniger arbeitslos als ein Jahr zuvor.

In NRW gibt es aber immer noch viele unbesetzte Arbeitsstellen. So waren im August 164.550 Stellen als zu besetzen ausgeschrieben, 4.171 oder 2,6 Prozent mehr als vor einem Monat und 24.302 oder 17,3 Prozent mehr als noch im August 2016. 

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