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Die Arbeitslosenquote stieg um 0,3 Prozent von Dezember zum Ende Januar auf nunmehr 7,3 Prozent an. Vor einem Jahr im Januar 2017 wurden noch 39.634 mehr Arbeitslose gezählt. Seit zehn Jahren ware der Anstieg der Arbeitslosigkeit in einem Januar nicht mehr so gering. Üblich ist ein wesentlich stärkerer Anstieg.

"Die gute wirtschaftliche Konjunktur hat in NRW auch im Januar am Arbeitsmarkt ihre Spuren hinterlassen. Die Arbeitslosigkeit hat zwar zum Jahresbeginn, wie es in den Wintermonaten üblich ist, zugenommen. Die gute Nachricht ist, dass sich trotzdem deutlich weniger Menschen arbeitslos melden mussten, als in den vergangenen Jahren. Die Zahl der Arbeitslosen blieb in NRW unter 700.000 Personen und lag damit unter dem Jahresdurchschnitt 2017", stellte Christiane Schönefeld, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit zur Lage am NRW-Arbeitsmarkt fest.

Die Unterbeschäftigung nahm im Vergleich zum Vormonat um 17.569 Personen oder 1,9 Prozent zu. Demnach galten im Januar 933.864 Menschen als unterbeschäftigt. Ebenso wie Arbeitslosigkeit sank auch die Unterbeschäftigung im Vergleich zum Vorjahr - um 33.652 Menschen oder 3,5 Prozent.

Die Jugendarbeitslosigkeit stieg im Januar um 3.229 junger arbeitsloser Menschen unter 25 Jahre auf jetzt 58.969 an, von ihnen hatten 9.937 einen Flüchtlingshintergrund.

Nach Einschätzung der Düsseldorfer Arbeitsmarkthüter gibt es an Rhein und Ruhr eine beständige Arbeitskräftenachfrage auf hohem Niveau. Mit 157.052 freien Stellen wurden im Januar 22.063 Stellen oder 16,3 Prozent mehr angeboten als vor einem Jahr. Neu gemeldet wurden im Januar 33.812 Stellen, 283 oder 0,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Im Ruhrgebiet waren im Januar 9.040 Menschen oder 3,9 Prozent mehr arbeitslos gemeldet als im Monat zuvor. Derzeit sind hier 241.652 Menschen arbeitslos, 15.395 Menschen weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg zum Vormonat um 0,4 Punkte auf 10,1 Prozent. Vor einem Jahr lag sie um 0,7 Punkte höher bei 10,8 Prozent.