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Für die Studie sollten Betriebe anhand fiktiver Profile von Ausbildungsstellenbewerberinnen und -bewerbern angeben, wie wahrscheinlich es ist, dass diese Bewerber/-innen im weiteren Auswahlverfahren berücksichtigt werden.

Dabei haben sich drei entscheidende Kriterien für die Auswahl herausgebildet. Schulnoten, Bewertungen des Sozialverhaltens und unentschuldigte Fehltage beeinflussen die Bewerberbewertung unabhängig von der Rekrutierungssituation.

Dagegen sind Unternehmen mit Rekrutierungsschwierigkeiten etwas eher bereit, Bewerberinnen oder Bewerber mit schlechteren Leistungsmerkmalen beim nächsten Auswahlschritt zu berücksichtigen, als Betriebe in günstigerer Ausgangslage.

Allerdings streichen diese Betriebe ihre Anforderungen grundsätzlich nicht, sondern machen lediglich kleinere Abstriche. Bedeutet: Stimmen die Noten nicht, gibt es weder ein Vorstellungsgespräch noch einen Einstellungstest.

"Alle Beteiligten sollten sich an ihre eigenen beruflichen Anfänge erinnern und sich vergegenwärtigen, mit welchen Fähigkeiten und Kenntnissen sie selbst ins Berufsleben gestartet sind und wie sie erst im Laufe der Zeit wichtige Erfahrungen gesammelt und berufliche Kompetenzen aufgebaut haben. Betriebe sollten mehr jungen Ausbildungssuchenden die Möglichkeit zum persönlichen Kennenlernen einräumen. Für Bewerberinnen und Bewerber steigen die Chancen, in einem Auswahlverfahren weiter zu kommen, wenn sie eine Region in Betracht ziehen, in der Betriebe händeringend Auszubildende suchen. Weiterhin gilt es, die Betriebe bei ihrer Ausbildertätigkeit zu unterstützen, beispielsweise über Programme wie die "Assistierte Ausbildung", stellte BIBB-Präsident Prof. Friedrich Hubert Esser zur aktuellen Untersuchung fest.

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