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Nach einer Berechnung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) in Wiesbaden damit die Anzahl der Anfängerinnen und Anfänger im Übergangsbereich mit einer Zunahme um 12,2 Prozent erneut gegenüber dem Vorjahr 2015 zu. Insgesamt waren von allen Anfängerinnen und Anfängern im Übergangsbereich 31,8 Prozent keine deutsche Staatsbürger.

In einem Bildungsprogramm des Übergangsbereiches können junge Menschen deutschlandweit berufliche Grundkenntnisse einerseits oder andererseits einen Haupt- oder Realschulabschluss nachholen, um damit die Chance auf einen Ausbildungsplatz zu verbessern.

Im sogenannten Übergangsbereich hatte es im Jahr 2005 noch 417.600  Anfängerinnen und Anfänger gegeben. Seit 2005 hatte ihre Anzahl kontinuierlich abgenommen und war 2014 sogar auf nur noch 252.700 gesunken. Als Hauptgründe für den Rückgang führten die Wiesbadener Statistiker einerseits den demografischen Wandel sowie andererseits  Veränderungen auf dem Ausbildungsmarkt und im deutschen Schulsystem an.

Seit 2015 steigt die Zahl der Anfängerinnen und Anfänger im Übergangsbereich wieder an. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf Programme zum Erlernen der deutschen Sprache für jugendliche Flüchtlinge und Zugewanderte zurückzuführen.

Insgesamt starteten deutschlandweit aber rund zwei Millionen junger Menschen ein Bildungsprogramm nach der Sekundarstufe I. Dazu zählen eine Berufsausbildung, der Erwerb einer Hochschulzugangsberechtigung sowie ein Studium. Das war eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Prozent. Alleine 705.400 von ihnen begannen eine Berufsausbildung - eine Zunahme von einem Prozent. Von ihnen hatten 9,5 Prozent keine deutsche Staatsangehörigkeit.

Die Zahl der Anfängerinnen und Anfänger in Bildungsgängen des Sekundarbereichs II, die zum Erwerb einer Hochschulzugangsberechtigung führen, sank dagegen um 0,9 Prozent auf 514.900, von ihnen waren 6,8 Prozent keine deutschen Staatsbürgerinnen oder Bürger. Die Anzahl der Studienanfängerinnen und -anfänger nahm dagegen sogar um 0,2 Prozent auf rund 511.000 zu.

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