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In den vergangenen drei Jahren ist die Arbeitslosigkeit in einem März durchschnittlich um 78.000 weniger Arbeitslose gesunken. Vor einem Jahr im März 2016 waren es insgesamt sogar noch 183.000 Arbeitslose mehr.

"Der Arbeitsmarkt entwickelt sich weiterhin günstig. Mit Einsetzen der Frühjahrsbelebung ist die Zahl der arbeitslosen Menschen deutlich gesunken, das Beschäftigungswachstum hält unvermindert an und auch die Nachfrage der Betriebe nach neuen Mitarbeitern ist weiter hoch", fasste der neue Vorstand der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele die Situation am deutschen Arbeitsmarkt im März zusammen.

Auch die Unterbeschäftigung hat um 18.000 Personen abgenommen. Die Unterbeschäftigung, die auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit mitzählt, belief sich im März 2017 auf 3.688.000 Personen. Der Anstieg ist darauf zurückzuführen, dass die Entlastung durch Arbeitsmarktpolitik insbesondere für geflüchtete Menschen gegenüber dem Vorjahr 2016 ausgeweitet wurde.

Nach Einschätzung der BA bleibt die Nachfrage nach neuen Arbeitskräften auf dem deutschen Arbeitsmarkt nach wie vor hoch. So waren im März 692.000 unbesetzte Arbeitsstellen gemeldet, das waren sogar noch 57.000 mehr als im März 2016.

818.000 Menschen in Deutschland bezogen im abgelaufenen März Arbeitslosengeld und damit 48.000 weniger als noch vor einem Jahr.

Bisher haben sich bei der BA 411.000 junger Menschen für eine Ausbildungsstelle gemeldet. Denen stehen zur Zeit 442.000 unbesetzte Ausbildungsplätze gegenüber.