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Vor einem Jahr im April 2017 wurden noch 185.000 mehr Arbeitslose gezählt. Die Arbeitslosenquote sank damit um 0,2 auf aktuell 5,3 Prozent. Die Nachfrage nach neuen Arbeitskräften bleibt weiterhin hoch.

"Die Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt setzt sich auch im April fort. Die Entwicklung war allerdings etwas schwächer als in den extrem guten Wintermonaten", stellte der  Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele in Nürnberg fest.

Die Unterbeschäftigung, die auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit berücksichtigt, ist saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 17.000 gesunken. Insgesamt belief sich die Unterbeschäftigung im April 2018 auf 3.354.000 Personen. Das waren sogar 235.000 Unterbeschäftigte weniger noch als vor einem Jahr im April 2017.

Die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern ist nach Meinung der Nürnberger Arbeitsmarktexperten weiterhin hoch. So waren im April insgesamt rund 784.000 freie, unbesetzte Arbeitsstellen bei der BA gemeldet. Das waren 78.000 mehr als noch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Saisonbereinigt hat sich somit die Nachfrage gegenüber dem Vormonat März um 2.000 erhöht.

Der Ausbildungsmarkt ist deutschlandweit in heftiger Bewegung. Es meldeten sich von Oktober 2017 bis April 2018 bei den Agenturen für Arbeit und den Jobcentern 429.000 Bewerber für eine Ausbildungsstelle, damit rund 15.000 Bewerber weniger als im Vorjahreszeitraum. Von diesen waren 228.000 im April noch auf der Suche. Gleichzeitig waren 475.000 Ausbildungsstellen gemeldet. Das waren 13.000 mehr als vor einem Jahr.

282.000 Ausbildungsstellen waren im April noch unbesetzt. Am häufigsten wurden Ausbildungsstellen angeboten für angehende Kaufleute im Einzelhandel mit 30.500 Stellen, Verkäuferinnen und Verkäufer mit 19.800 Ausbildungsplätzen und Kaufleute für Büromanagement mit 19.200 Angeboten.

Wie schon auch in den Vorjahren zeigen sich auch 2017/18 regionale, berufsfachliche und qualifikatorische gravierende Unterschiede, die den Ausgleich von Angebot und Nachfrage erheblich erschweren.

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