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Gründe für den schon sprunghaften Anstieg gibt es einige, sind dabei zumeist saisonal bedingt. Ein Grund ist da Ende des Weihnachtsgeschäfts, aber auch die Beendigung der zwei- und dreieinhalbjährigen Ausbildungszeit zum Jahresende spielen da eine große Rolle.
Das macht sich natürlich auch in der Statistik sofort bemerkbar. So stieg besonders die Anzahl der Arbeitslosen unter 25 Jahren an. 67.715 junge Menschen stehen mittlerweile ohne feste Beschäftigung und Einkommen da. Das sind 7.077 mehr als im Dezember, womit die Arbeitslosenquote der deutschen Zukunftsträger auf 11,7 Prozent anwuchs.
Auch die Anzahl älterer Erwerbsloser über 50 Jahren kletterte auf 212.751 stark an. Nach Meinung der Bundesagentur für Arbeit (BA) ist allerdings nicht von einer Krise am Arbeitsmarkt auszugehen.
Gegen den bundesweiten Trend entwickelte sich die Arbeitslosenquote im Ruhrgebiet, die nur von 10,6 auf 11,2 Prozent anwuchs. Die höchste Arbeitslosenquote wurde in Gelsenkirchen mit 14,6 Prozent ermittelt, es folgen Duisburg mit 13,2 und Dortmund mit 13 Prozent. Die niedrigsten Quoten wurden in Velbert mit 7,4, Dorsten mit 8,1 und Moers mit 8,2 Prozent gemessen.
In Duisburg änderte sich die Quote im Vergleich zum Januar 2011 nicht, steht weiterhin bei schaurigen 13,2 Prozent. In der Stadt an der Ruhrmündung sind derzeit 31.982 Menschen ohne eine Anstellung registriert. Gerade bei den unter 25-Jährigen stieg allerdings die Arbeitslosigkeit mit einer Zunahme von 15,5 Prozent enorm an. So stehen 2.910 junge Duisburger ohne Job auf der Straße.