Kontakt | Impressum

Suchen!

Facebook

Zwischen 2010 und 2013 waren es 2,6 Punkte, demnach knapp vier Mal so stark. Das sind die zentralen Ergebnisse des INSM-Bildungsmonitor 2017.

Die Vergleichsstudie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) untersucht, inwieweit die Bundesländer Bildungsarmut reduzieren, zur Fachkräftesicherung beitragen und Wachstum fördern.

Der Bildungsmonitor wird in diesem Jahr zum 14. Mal veröffentlicht. Nach der Untersuchung haben die Bundesländer Sachsen, Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg, gefolgt von Hamburg und dem Saarland die leistungsstärksten Bildungssysteme. Vor allem das Saarland konnte aufholen und einige Schritte nach vorne machen.

So wurden im Saarland die Bildungsausgaben je Schüler deutlich erhöht, die Betreuungsrelationen an den Schulen haben sich verbessert, die Forschungsleistung der Hochschulen wurden gesteigert und die Zahl der Studienabsolventen auch in den dualen Studiengängen erhöht. Die zweitstärkste Verbesserung wurde in der Freien-und Hansestadt Hamburg festgestellt.

"Bundesweit gibt es kaum noch Fortschritte in den Bildungssystemen - bei wichtigen Indikatoren sind sogar Rückschritte zu verzeichnen. Die Schulabbrecherquote unter Ausländern ist in Deutschland in den letzten Jahren gestiegen, der Anteil leseschwacher Schüler hat zugenommen. Die Bildungsarmut unter jungen Erwachsenen dürfte in den kommenden Jahren steigen. Dies gibt Anlass zur Sorge, besonders in bezug auf die Chancen- und Teilhabegerechtigkeit. Der demografische Wandel, die Digitalisierung und die Integration sind gewaltige Herausforderungen für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes, die wir nur mit einer besseren Bildung meistern werden. Der Bildungsmonitor zeigt, dass wir über alle Länder hinweg einen Qualitätswettbewerb in der Bildung entfachen müssen", stellte Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der INSM zur aktuellen Studie fest.