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Es ist endlich vollbracht. Nach der Serie mit sechs Spielen ohne Sieg musste man sich ernsthafte Sorgen um die Mannschaft von Trainer Ilia Gruev machen. Nach dem Auswärtssieg in Aue gelang nun auch endlich zu Hause der nächste Erfolg. Dabei musste Gruev auf den zuletzt wackeligen Torhüter Mark Flekken verzichten. Daniel Davari kam so zu seinem ersten Saisoneinsatz. Und nach sieben Minuten war es richtig eng für den MSV. Rechtsverteidiger Andreas Wiegel grätscht im letzten Moment gegen Adamyan, und hat Glück, dass Schiedsrichter Reichel nicht auf Elfmeter entscheidet.

Danach war der MSV die bessere Mannschaft. Kapitän Kevin Wolze zielte knapp daneben (15.), Cauly Souza scheitert zweimal an Weis (19./34.), Dustin Bomheuer köpft nach einer tollen Einzelleistung von Souza knapp daneben (26.). Nach insgesamt 11:1 Torschüssen geht es letztlich torlos in die Halbzeitpause.

Und die zweite Hälfte hatte dann einiges zu bieten. Es dauerte nur sieben Minuten bis zur verdienten Führung. Nach einem Freistoß aus der eigenen Hälfte von Wolze auf Tashchy hob dieser den Ball in den Fünfmeterraum, wo Innenverteidiger Gerrit Nauber einnicken konnte (52.). Der erste Saisontreffer des starken Neuzugangs. Doch das beste Rückrundenteam der Liga konterte unnachahmlich. George traf mit einem satten Schuss unhaltbar zum Ausgleich (58.).

Die Meidericher ließen sich jedoch nicht beirren, und hatten auch ein bisschen Glück bei der erneuten Führung. Einen weiten Befreiungsschlag von Wolze überforderte Gästekeeper Weis, der am Strafraum stehend auf das Leder wartete. Iljutcenko war schneller, spitzelte den Ball vorbei, und traf ins leere Tor zur erneuten Führung (60.). Der MSV war nun einfach galliger auf den Sieg. Schnellhardt zielte noch knapp vorbei (72.), drei Minuten später machte es Moritz Stoppelkamp besser. Einen langen Ball von Schnellhardt nahm der Flügelspieler auf, und nagelte das Leder unhaltbar in die Maschen (75.).

Erleichterung pur bei den Zebras. Drei Minuten vor dem Ende besorgten zwei Joker den Endstand. Onuegbu legt uneigennützig ab auf Engin, der ins leere Tor zum 4:1 vollenden kann.

Der MSV Duisburg hält damit sicher die Klasse, und darf endlich wieder von einer gesunden Zukunft träumen. Auch in der schweren Zeit der vergangenen Wochen behielten die Offiziellen die Nerven, und kamen so letztlich zum hochverdienten Klassenerhalt. Jetzt geht es mit aller Macht darum, die bestmögliche Platzierung aus dieser Saison heraus zu holen. Je besser die Platzierung, desto höher die Einnahmen am Saisonende. Bravo Zebras.

MSV Duisburg : SSV Jahn Regensburg 4:1 (0:0)
MSV Duisburg: Davari, Bomheuer, Nauber, Wiegel, Wolze, Souza (83. Engin), Fröde, Schnellhardt, Stoppelkamp (89. Gartner), Tashchy, Iljutcenko (84. Onuegbu)
SSV Jahn Regensburg:
Weis, Nandzik, Gimber, Saller, Palionis, George, Nietfeld (61. Vrenezi), Geipl, Lais (76.Stolze), Adamyan, Grüttner
Tore:
1:0 Nauber (52.), 1:1 George (58.), 2:1 Iljutcenko (60.), 3:1 Stoppelkamp (75.), 4:1 Engin (87.)
Gelbe Karten:
Nauber, Schnellhardt, Wolze, Tashchy, George, Stolze
Schiedsrichter:
Tobias Reichel
Zuschauer: 15.149

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