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Fußballstimmung pur im Duisburger Stadion. Die Zebras begeisterten mit einer grandiosen Choreo, die Gäste aus Düsseldorf zündelten sich die Sicht kaputt. Und die Partie begeisterte eher kämpferisch, als spielerisch. Die von Friedhelm Funkel trainierten Gäste waren etwas ballsicherer als die Zebras. Der MSV versuchte es zumeist über den agilen Engin, auf der anderen Angriffsseite zeigte Moritz Stoppelkamp eine durchwachsene Leistung.

Den ersten richtigen Schussversuch konnten die Gäste nach einer knappen halben Stunde verbuchen. Haraguchi zog ab, Flekken konnte nur nach vorne abwehren, schnappte sich das Leder aber im Nachfassen. Kurz danach hatten auch die Zebras ihre erste Abschlusschance. Eine Flanke aus dem Halbfeld landete bei Iljutcenko, der den Ball aber leider wie so oft nicht kontrollieren konnte.

Und dann leisteten sich die Meidericher einen dicken Bock zur Gästeführung. Nach einem hohen Ball konnte Nauber nicht klären, über Fink kommt der Ball zu Hennings, der humorlos in die Maschen trifft (40.).

Der MSV kam etwas mutiger aus der Halbzeitpause. Und hätte zwingend einen Elfmeter bekommen müssen. Schauerte foulte Kapitän Wolze, Schiedsrichter Stegemann stand zwar daneben, ließ aber völlig unverständlicherweise weiterlaufen (58.). Die Zebras agierten wütend, waren aber einfach zu harmlos. Die Fortuna war da einfach besser. Nach einem Konter setzte Hennings zu einem starken Schuss an, der Ball klatschte aber glücklicherweise nur an die Latte (65.).

Mit der Einwechselung von Kingsley Onuegbu für den unglücklich agierenden Iljutcenko kam mehr Präsenz auf den Platz. Nach 72 Minuten setzte der Nigerianer einen Seitfallzieher knapp neben den Kasten.

Die Schlussphase wurde dann hektisch. Usami verwandelte einen Konter zum 0:2 (88.), auf der Gegenseite traf Tashchy aber prompt zum Anschlusstreffer (90.). Und der MSV versuchte noch einmal alles. Onuegbu hatte noch zwei Chancen, es blieb aber bei der knappen Derbyniederlage.

Schade. Der MSV machte insgesamt vielleicht ein bisschen zu wenig um gegen den Tabellenführer zu punkten. Erst in der Schlussphase wurde es gefährlich. Offensiv zeigten nur Engin und Schnellhardt ansprechende Leistungen. Tashchy war wie immer sehr aktiv, Stoppelkamp und vor allen Dingen Iljutcenko zeigten eine schwache Partie. Noch schwächer zeigte sich Schiedsrichter Stegemann, der nicht nur einen klaren Elfmeter verweigerte, sondern auch bei den persönlichen Strafen große Schwächen offenbarte.

Trotz der Niederlage gegen die Fortuna steht der MSV immer noch auf den sechsten Tabellenplatz. Und der MSV wird auch wieder punkten. Vielleicht schon am kommenden Wochenende beim schweren Auswärtsspiel in Braunschweig.

 

MSV Duisburg : Fortuna Düsseldorf 1:2 (0:1)
MSV Duisburg:
Flekken, Hajri, Bomheuer, Nauber (86. Daschner), Wolze (74. Poggenberg), Engin, Fröde, Schnellhardt, Stoppelkamp, Tashchy, Iljutcenko (63. Onuegbu)

Fortuna Düsseldorf:
Wolf, Gießelmann, Hoffmann, Ayhan, Schauerte, Sobottka, Bodzek, Haraguchi (84. Lovren), Fink, Usami (90.+1 Zimmer), Hennings (90.+2 Bormuth)
Tore:
0:1 Hennings (40.), 0:2 Usami (88.), 1:2 Tashchy (90.)

Gelbe Karten: Wolze (27.), Iljutcenko (42.), Fröde (59.), Engin (90.+4)
Schiedsrichter:
Sascha Stegemann
Zuschauer
: 28.000