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Das Spiel gegen Lotte begann wie erwartet. Der MSV hatte die Spielkontrolle, die Sportfreunde standen tief, und lauerten auf Konter. Etwas überraschend agierte Gruev mit nur einem echten Stürmer, Onuegbu sollte von Janjic und Engin flankiert werden, im defensiven Mittelfeld agierte der MSV gleich mit drei Spielern. Gewann der MSV den Ball im Mittelfeld fehlten vorne allerdings die Anspielstationen. Gruev schien sich verpokert zu haben. Etwas ungewöhnlich waren auch die Eckenvarianten der Meidericher. Im Strafraum standen lediglich vier Zebras, Tore aus Ecken zu erzielen ist so natürlich fast unmöglich. 

Die erst richtige Torchance gab es dann auch erst nach knapp 20 Minuten. Janjic war rechts durchgestartet, seine feine Flanke in den Rücken der Abwehr nahm Tim Albutat volley, der Schuss landete aber leider etwas zu zentral. Nach einer halben Stunde versuchte es Janjic sogar aus der eigenen Hälfte, der gute Versuch konnte erst im letzten Moment über die Latte gelenkt werden. Zwei Minuten später ließ Fernandez einen Ball nach vorne abklatschen, gefährlich wurde es aber nicht. Da die Gäste auch keine Bäume ausrissen, ging es torlos in die Halbzeitpause.  

Lotte kam etwas offensivfreudiger aus der Halbzeitpause. Einen Kopfball von Sané konnte Mark Flekken großartig parieren (51.). Auf der Gegenseite wurde eine Distanzschuss von Fabian Schnellhardt gerade noch über die Latte gelenkt. Ein Kopfball von Enis Hajri strich knapp daneben (52.).  

Das kurze Zwischenhoch verflog aber leider zügig. Die Zebras spielten schlampig nach vorne, und ließen Zielstrebigkeit und Siegeswillen vermissen. Und es kam sogar noch schlimmer. Lindner scheiterte noch am starken Flekken (59.), Sané traf dann aber nach Flanke von Steinhart mitten ins Zebraherz (70.).  

Wer nun eine absolute Schlussoffensive erwartete, wurde bitter enttäuscht. Flekken rettete erneut gegen Lindner (78.). In der Nachspielzeit folgte zumindest noch der Ausgleichstreffer. Nach Flanke von Hajri nagelte Onuegbu das Leder zum Ausgleich in die Maschen (90.). 

Ein insgesamt völlig enttäuschender Auftritt der Zebras. Die Taktik von Gruev ging nach hinten los. Der MSV wirkte ängstlich und trat in keiner Phase wie ein Tabellenführer auf. Da die Konkurrenz aber wie immer auch patzte, bleibt es bei fünf Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz. Selbst der MSV wird es nicht schaffen, diesen noch zu verspielen. 

MSV Duisburg : Sportfreunde Lotte 1:1 (0:0) 
MSV Duisburg:Flekken,Erat, Bomheuer, Bajic, Hajri,Albutat (80. Dausch), Schnellhardt, Özbek (70. Brandstetter), Janjic, Onuegbu, Engin (77. Wiegel) 
SF Lotte: Fernandez,Langlitz, Heyer, Nauber, Neidhart, Wendel, Dej (90. Tankulic), Brock, Lindner, Sané (90. Engel), Steinhart 
Tore: 0:1 Sané (70.), 1:1 Onuegbu (90+1.) 
Gelbe Karten: Bajic, Sané, Heyer 
Schiedsrichter: Fritsch (Bruchsal) 
Zuschauer: 17.133 

 

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