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Überstunden fallen in vielen Branchen an zum einen durch das Anziehen der Konjunktur und die Stabilisierung der Wirtschaftslage, in anderen Branchen zum anderen einfach durch Personalmangel.

Besonders häufig fallen Überstunden in den Branchen und Berufszweigen Management, Handwerk und Produktion sowie Hilfstätigkeiten an. Ein Ergebnis der Umfrage ergab, dass zehn bis zu 20 Überstunden pro Woche hier keine Seltenheit sondern eher der Normalfall sind.

Die Unternehmen und Betriebe gehen äußerst unterschiedlich mit diesen geleisteten Überstunden um. So erwarten Arbeitgeber von einem Viertel der befragten Überstunden sowieso, die weder finanziell noch durch Freizeit ausgeglichen werden. Bei einem weiteren Drittel der Befragten werden Überstunden durch Freizeit ausgeglichen, bei lediglich 13 Prozent wird finanziell ausgeglichen. Für 28 Prozent der Befragten werden Überstunden mit dem Gehalt abgegolten.

Jeder vierte der Befragten konnte dagegen wählen, ob ein Ausgleich durch Geld oder Freizeit stattfinden konnte. Dazu gaben 42 Prozent an, dass sie Überstunden unbedenklich finden. Für weitere 38 Prozent war es wichtig, dass geleistete Überstunden die Wertschätzung des Chefs fanden. Falls das der Fall war, waren mehr als ein Drittel dazu bereit, auch Überstunden zu leisten.

Für jeden Vierten ist auch der Ausgleich selbst entscheidend, denn wird dieser gewährt, werden Überstunden eben auch akzeptiert. Nur jeder Fünfte ist dagegen grundsätzlich unzufrieden, wenn er Überstunden machen muss.

Auf der anderen Seite ergab die Umfrage aber auch, dass die Anzahl der Krankheitstage aufgrund von psychischen Beschwerden kontinuierlich ansteigt. Die Hälfte der Befragten stellten fest, dass sie noch nie gesundheitliche Probleme durch zu viele Überstunden bekommen haben. Dagegen klagten aber auch mehr als zwei Drittel über körperliche Beschwerden.

Psychische Probleme durch zu viele Überstunden sind bereits bei 28 Prozent aller Befragten aufgetreten.