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Dagegen steht allerdings auch die Tatsache, dass das aktuelle Weiterbildungsportfolio in Betrieben und Unternehmen bei weitem nicht den digitalen Anforderungen entspricht. Das ist ein zentrales Ergebnis der Studie, die bereits zum neunten Mal in Folge von TNS Infratest im Auftrag der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) durchgeführt wurde.

Dafür wurden in diesem Jahr 300 Personalverantwortliche online zu unterschiedlichen Aspekten der beruflichen Weiterbildung befragt. Ein weiteres Ergebnis der Umfrage ist, dass Digitalisierung in den deutschen Unternehmen auf allen Qualifikationsebenen angekommen ist und somit auch der Weiterbildungsbedarf angestiegen ist.

Die Personalverantwortlichen haben erkannt, dass Mitarbeiter für den Einsatz von IT-Technologien über die entsprechenden digitalen Skills verfügen müssen. Das gilt im Übrigen für die meisten produzierenden Unternehmen und ebenso auch für Betriebe aus dem Dienstleistungssektor.

So wird von den Befragten der sichere Umgang mit dem Internet von 91 Prozent der Befragten als wichtig bis äußerst wichtig eingeschätzt, dicht gefolgt von berufsrelevanten Software-Programmen mit 90 Prozent sowie Sicherheitsrichtlinien für IT mit 88 Prozent. Zudem sollten Mitarbeiter im Alltag diverse IT-Tools nutzen können, um den Arbeitsfluss effizient zu gestalten.

So halten 88 Prozent der Befragten Kommunikations-Tools für wichtig bis äußerst wichtig, gefolgt von Tools zur Selbstorganisation mit 85 Prozent und zur Wissensaneignung mit 79 Prozent.

"Dass die Digitalisierung Einzug in den Arbeitsalltag gehalten hat, zeigt die Studie bereits zum zweiten Mal in Folge. 66 Prozent aller Personalverantwortlichen bestätigen, dass ihr Unternehmen stark bis äußert stark davon betroffen ist. Arbeit 4.0 bringt neue Anforderungen mit sich, denn die Menschen arbeiten immer vernetzter, Abläufe werden automatisierter und neue Technologien gehören zur täglichen Arbeitspraxis. Dies wirkt sich auch auf die betriebliche Weiterbildung aus. Unternehmen, die für die Arbeitswelt 4.0 fit sein wollen, sollten die digitalen Skills umfassend im Blick haben und diese bei ihren Mitarbeitern gezielt ausbauen. Es empfiehlt sich, das Weiterbildungsangebot so anzupassen, dass genau die Skills geschult werden, die wichtig sind, von den Mitarbeitern aber noch nicht beherrscht werden", folgerte Brigitta Vochazer, Geschäftsführerin der SGD aus den Ergebnissen der Studie.