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Insgesamt sank die Arbeitslosigkeit um 16.149 Personen auf jetzt 671.806 Arbeitslose. Damit fiel auch die Arbeitslosenquote auf 7,1 Prozent, im März 2017 hatte sie noch bei 7,6 Prozent gelegen. Das ist der niedrigste Stand der Arbeitslosigkeit in einem März seit 1992.

Eine starke Nachfrage nach neuen Arbeitskräften, insbesondere von Fachkräften, besteht.  Mit 163.917 freien Stellen wurden im März 21.135 Stellen oder 14,8 Prozent mehr angeboten als noch vor einem Jahr. Neu gemeldet wurden im März 43.438 Stellen. Dabei dominiert die Nachfrage nach Fachkräften auf dem Qualifikationsniveau der dualen und schulischen Berufsausbildung. Derzeit sind 106.952 Stellen mit dieser Voraussetzung gemeldet. Dem stehen 235.554 arbeitslos gemeldete Menschen mit einer vollqualifizierenden Ausbildung gegenüber. Somit kommen auf eine freie Stelle damit allerdings rein statistisch nur noch 2,2 Bewerber.

Die Unterbeschäftigung nahm im Vergleich zum Vormonat um 9.817 Personen oder 1,1 Prozent ab. Demnach galten im März 924.273 Menschen als unterbeschäftigt, davon 252.467 als unterbeschäftigt, aber nicht arbeitslos. Ebenso wie die Arbeitslosigkeit sank auch die Unterbeschäftigung im Vergleich zum Vorjahr - um 48.345 Menschen oder 5,0 Prozent.

"Die Zahl arbeitsloser Menschen ist im März über das übliche saisonale Maß zurückgegangen. Im Schnitt der vergangenen zehn Jahre ließ die Frühjahresbelebung am Arbeitsmarkt die Arbeitslosenzahlen um rund 9.000 Personen sinken. In diesem Jahr meldeten sich zum Frühlingsauftakt über 16.000 Menschen weniger arbeitslos als im Monat zuvor. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der Arbeitslosen sogar um fast 50.000 Personen. Bei den Agenturen für Arbeit sind aktuell rund 107.000 freie Stellen für Fachkräfte mit dualer Berufsausbildung gemeldet. 94.000 Arbeitsangebote waren es vor einem Jahr, 85.000 vor zwei Jahren: Der Bedarf an Fachkräften steigt in NRW kontinuierlich an.", stellte Torsten Withake, Geschäftsführer Arbeitsmarktmanagement der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit fest.

Im Ruhrgebiet waren im März 4.903 Menschen oder genau zwei Prozent weniger arbeitslos gemeldet als noch im Ferbuar. Die Arbeitslosigkeit liegt aktuell bei 235.563 Menschen ohne Job, 17.888 Menschen oder 7,1 Prozent weniger als noch vor einem Jahr im März 2017. Die Arbeitslosenquote sank zum Vormonat um 0,2 Punkte auf 9,8 Prozent. Vor einem Jahr lag sie um 0,9 Punkte höher bei 10,7 Prozent.

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