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Die Orizon GmbH hat 2016 zum fünften Mal die Studie "Arbeitsmarkt - Perspektive der Arbeitnehmer" durchgeführt. An der bevölkerungsrepräsentativen Online-Befragung nahmen 2.067 Arbeitnehmer und Arbeitsuchende in Deutschland teil. Durchgeführt wurde die Studie von dem unabhängigen Marktforschungs- und Analyseunternehmen Lünendonk GmbH.

Zwei Drittel der Befragten klaggten dennoch über eine hohe oder sogar sehr hohe psychische Belastung. Knapp die Hälfte der Befragten gab an, dass sie einer hohen oder sehr hohen körperlichen Belastung ausgesetzt sind.

Häufigster Grund für den Faktor Stress ist vor allem Personalmangel und damit verbunden zu viele Aufgaben einerseits, andererseits Ärger mit Vorgesetzten oder Kollegen sowie Lärm am Arbeitsplatz. Stresssymptome können chronische Kopfschmerzen sein oder seelische und psychische Erschöpfung, die sogar zum Burn-Out oder zu Depressionen führen kann.

Nach Meinung der Befragten können flexible Arbeitszeitmodelle Stress am Arbeitsplatz verhindern. Ebenso wurden "Kontrollmechanismen zur Einhaltung von Arbeitszeiten und Pausen" von knapp 15 Prozent als Stressabbau genannt.

Eines ergab die Studie aber auch: Knapp die Hälfte der deutschen Arbeitgeber hat bisher überhaupt noch keine Maßnahmen für Stressabbau oder zur Eingrenzung von Stress ergriffen.