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Vor 41.764 Zuschauern verpennten die Zebras den Start komplett. Raman tankt sich nach tollem Doppelpass über links durch und bedient Hennings, der schneller als die komplette MSV-Defensive am kurzen Pfosten einnicken kann (2.). Nur vier Minuten später klingelte es erneut bei den Gästen. Über Raman gelangt der Ball auf die rechte Seite zu Zimmer, dessen Distanzschuss abgefälscht zum 2:0 ins kurze Eck segelte (6.). Ein absoluter Horrorstart für die Meidericher. 

Doch die Zebras schlugen zurück. Iljutcenko scheiterte (8.), einen starken Kopfball von Dustin Bomheuer kratzte Wolf gerade noch aus der Ecke (10.). Nach 12 Minuten hatte Moritz Stoppelkamp die riesige Ausgleichschance. Wolf hatte Onuegbu umgerannt, Stoppelkamp scheiterte aber mit seinem nicht wirklich toll geschossenen Strafstoß an Wolf. In der Folge suchten beide Teams ihr Heil in der Offensive. Chancen gab es auf beiden Seiten. Die beste hatten jedoch die Gäste. Einen guten Freistoß von Stoppelkamp konnte der überragende Wolf gerade noch an die Latte lenken (42.).  

Und in der zweiten Hälfte ging es genauso furios weiter. Und erneut präsentierten die Meidericher mit viel Pech Chancenwucher im Überfluss. Iljutcenko zunächst ungenau (49.), dann scheiterte der für den völlig indisponierten Erat eingewechselte Hajri mit seinem Versuch an einem Düsseldorfer Feldspieler. Die absolute Krönung ihres Chancenfeuerwerks feierten die Zebras nach 53 Minuten, als Hajris Versuch gleich beide Pfosten touchierte, und das Nachstochern von Iljutcenko zu zwei weiteren Alutreffern führte. Vier Pfostentreffer in wenigen Sekunden, Wahnsinn. 

Und dies sollte sich auch gleich mal rächen. Hennings schickt den überragenden Raman, der eiskalt zum 3:0 vollstreckt (55.). Im Gegenzug aber gleich der Anschlusstreffer. Stoppelkamp trifft mit einem sehenswerten Distanzschuss nach Doppelpass mit Onuegbu zum Anschlusstreffer (57.).  

Mit offenem Visier ging es in die Schlussphase der atemberaubenden Partie. Beide Teams hätten locker noch zwei bis drei Treffer erzielen können, und auch MSV-Keeper Mark Flekken durfte sich endlich mal auszeichnen. Letztlich blieb es aber bei der Niederlage im Derby. 

Der MSV Duisburg hatte am Ende unglaubliche 29 Torschüsse auf den Kasten des Tabellenführers abgefeuert. Während die eigene Chancenverwertung aber erneut abenteuerlich war, zeigte sich die Fortuna lange Zeit eiskalt vor dem Gästetor. Besondere Defizite zeigte der MSV erneut auf den defensiven Außenbahnen. Auch der Ausfall von Torjäger Tashchy wog schwer. Schade. Es war deutlich mehr drin an diesem unglaublichen Fußballabend.    

 

Fortuna Düsseldorf : MSV Duisburg  3:1 (2:0) 
Fortuna Düsseldorf: Wolf (62. Wiesner), Schauerte, Ayhan, Bormuth, Gießelmann, Sobottka, Neuhaus, Zimmer, Fink, Raman (69. Usami), Hennings (87. Kujovic)  
MSV Duisburg:Flekken,Wolze, Nauber, Bomheuer, Erat (45. Hajri), Stoppelkamp, Schnellhardt, Fröde, Oliveira Souza (88. Engin),Onuegbu, Iljutcenko 
Tore: 1:0 Hennings (2.), 2:0 Zimmer (6.), 3:0 Raman (55.), 3:1 Stoppelkamp (57.) 
Gelbe Karten:Sobottka, Iljutcenko, Wolf, Hennings, Ayhan, Engin 
Schiedsrichter: Schröder (Hannover) 
Zuschauer: 41.764