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Eigentlich sind es klare Voraussetzungen an diesem Samstag. Der MSV geht als Tabellenführer in die Partie, der FSV Frankfurt steht vier Punkte hinter dem rettenden Ufer, bekommt aber wohl ziemlich sicher noch neun Zähler abgezogen. Während die Zebras vor dem Durchmarsch nach oben stehen, wird der FSV nächste Saison wohl maximal nur noch viertklassig sein. Allerdings ist in dieser verrückten Liga alles möglich.

Nach dem 0:0 im Hinspiel hatten die Frankfurter neun Partien ohne Niederlage hinter sich, und standen nur fünf Zähler hinter dem MSV. Das Ziel Wiederaufstieg war noch in Reichweite. Seitdem hat der FSV aus 18 Spielen geradezu lächerliche 11 Punkte gesammelt. Neben Aufstiegstrainer Gino Lettieri gibt es auch ein Wiedersehen mit Innenverteidiger Christopher Schorch. Beide werden hoffentlich nicht allzu gut gelaunt zurück in die Mainmetropole reisen.

Die Zebras haben derweil ein kleines Außenbahnproblem zu lösen. Mit Kevin Wolze (Rotsperre), Dan Patrick Poggenberg (muskuläre Probleme) und Nico Klotz (Knöchel) fallen gleich drei Außenverteidiger aus. Vermutlich dürfte der bis jetzt doch etwas enttäuschende Fabio Leutenecker eine weitere Chance erhalten sich zu beweisen. Auch Innenverteidiger Thomas Blomeyer (Oberschenkelverhärtung) muss weiter passen.

Die Bilanz gegen den FSV spricht jetzt auch nicht zwingend für einen Heimsieg. Die letzten vier Heimspiele in der zweiten Liga gingen gegen die Hessen verloren. Hier besteht also dringend Verbesserungsbedarf. Und es ist ja auch nicht unwahrscheinlich, dass die Meidericher gegen Frankfurt einen großen Schritt in Richtung Aufstieg schaffen. Gewinnen die Zebras, sieht es richtig gut aus.

Es gilt also wie immer die Daumen zu drücken für unsere Zebras. Das Ziel ist ganz nah. Gegner Frankfurt hat zwar nichts mehr zu verlieren, ist aber vielleicht genau deshalb unberechenbar. Trotzdem sollte der MSV dieses Spiel auf jeden Fall gewinnen können.